Dani bastelt: Pokébälle

Vor einiger Zeit packte meine Jungs das Pokémon Fieber. Zwar kannten sie die japanischen Fantasiewesen (wie vermutlich jeder von uns) schon länger, aber nachdem sie die Serie gesehen hatten und ein Videospiel dazu geschenkt bekamen, waren sie richtig Feuer und Flamme und begannen auch mit dem Kartenspiel. Sogar die große Schwester konnte sich dem Hype nicht entziehen und liefert sich hin und wieder gern ein Duell mit den Jungs.

Als diese kürzlich den Wunsch äußerten gerne Pokébälle zu besitzen, um damit auch im Garten umherjagen zu können, freute es mich sehr, dass sofort der Vorschlag kam: “Du könntest sie uns doch basteln, Mama, oder?” Die Jungs wissen bereits, dass ich für so etwas immer zu haben bin und ich machte mich tatsächlich gleich ans Werk. Anfangs hatte ich geplant weiße Tennisbälle zu besorgen und diese mit Textilmarkern zu bemalen. Dann stolperte ich aber über diese Überraschungskugeln aus durchsichtigem Hartplastik um 10 Cent das Stück im Abverkauf und dachte mir: “Das könnte auch funktionieren”.

Wir leerten die Kugeln und die Jungs suchten sich im Internet Vorlagen für Pokébälle, die ihnen gefielen und für mich machbar waren. Ich bemalte die Innenseiten der Kugeln mit Acrylfarben bzw. Window Colors. Letzteres funktionierte nicht ganz so gut, da die recht flüssige Farbe an der sphärischen Oberfläche nicht gut hielt. Besser sind also Acrylfarben. Nach dem Trocknen wurden die Hälften zusammengesetzt und mit Isolierbändern, Washi Tapes und Elementen aus Glitzerfolie (alles Dinge, die ich in meiner Bastellade auf Vorrat habe) dekoriert bzw. mit Permanent Marker bemalt.

Das Ergebnis brachte die Augen der Kinder zum Strahlen, auch, wenn die Bälle natürlich nicht ganz so perfekt sind, wie die im Internet erhältliche Spielware Made in China. Dafür sind diese hier mit viel Liebe gefertigte Unikate. Der Spaß ist jedenfalls der dergleiche – bei wesentlich geringeren Kosten.

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