Grahambrot – Mein Rezept

Zutaten:

  • 100 g Sauerteig
  • 375 ml warmes Wasser
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Weizenkeime (Drogerie)
  • 1 Pkg Trockengerm (Hefe)
  • 1 TL Honig (vegan: Dattelsirup/Zucker)
  • 200 ml warmes Wasser
  • 350 g glattes Weizenmehl
  • 20 g Salz
  • 20 ml Sonnenblumenöl
  • Mehl zum Bestäuben

Zubereitung

Im ersten Schritt 100 g Sauerteig (ich nehme meinen Roggensauerteig, den ich eigentlich für sämtliche Brotrezepte in Verwendung habe) in 3/8 l warmem Wasser unter Rühren auflösen und anschließend 300 g Weizenvollkornmehl und 100 g Weizenkeime unterrühren und einkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 3 Stunden rasten lassen.

Nach der Ruhezeit eine Packung Trockenhefe mit 1 TL Honig (oder Dattelsirup/Zucker) in 200 ml warmem Wasser auflösen und nach 10 Minuten gemeinsam mit 350 g glattem Weizenmehl, 20 g Salz und 20 ml Sonnenblumenöl in den Sauerteig unterkneten. Es entsteht ein geschmeidiger Teig, den man nochmals 60 – 75 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lässt.

Den fertigen Brotteig mit Mehl bestäuben und halbieren. Die zwei Hälften in Brotbackformen setzen (mit Backpapier ausgelegt oder eingefettet) und den Ofen auf 210 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Gleich nach dem Einschieben gebe ich einen ersten Dampfstoß in den Ofen ab, einen zweiten dann nach 15 Minuten. Man kann hierfür auch ein hitzetaugliches Gefäß anfangs mit in den Ofen stellen und Wasser eingießen (Vorsicht beim Wasserdampf!). So bekommt das Brot eine schöne Kruste. Ohne zusätzlichen Dampf gelingt es aber natürlich auch.

Ich achte außerdem darauf, dass die Kruste nicht zu dunkel wird und decke die Brotlaibe gegebenenfalls nach 30 Minuten mit etwas Alufolie (die ich im Übrigen hierfür immer wieder verwende) ab. Das hängt aber ganz von eurem Ofen, von der Einschubhöhe und von eurer Liebe zu einer hellen oder eben dunkleren Kruste ab. Nach ca. 45 Minuten ist euer Brot fertig. Wichtig ist, dass ihr es auf einem Rost auskühlen lasst, bevor ihr es anschneidet! Diese Zeit beim Timing für euer Essen also mit einplanen.

Wir lieben unser selbstgemachtes Brot vor allem deshalb so sehr, weil es selbst nach Tagen noch lecker schmeckt und bisher noch nie schlecht geworden ist (kein Schimmel – wirklich noch nie!). Mit dem Grahambrot Rezept ist mir etwas gelungen, das ich schon lange versuche: Den Geschmack und die Konsistenz meiner geliebten Grahamweckerl – aber eben in wenig aufwendigerer Brotform – hinzubekommen. Ich hoffe, es schmeckt euch so wie mir! Gutes Gelingen!

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